1858 • • • 1858 • • • 2018

1858 wollten Frankfurter Bürger einen Ort schaffen, der Erholung im Freien mit dem Studium der Natur verbindet. Kurz: Ein Park musste her und die Tiere darin sollten so ausgestellt werden, wie es ihre Natur erfordert.

Das wiederum kostete Geld. Aber naturinteressierte Unterstützer waren schnell gefunden. Die Gründer der ersten Fördergesellschaft des Frankfurter Zoos waren Andreae Winckler, Louis Brentano, Lois Jäger, Dr. med. Fritz Keller, Hermann Mumm, Dr. jur. Rudolph Pfefferkorn, Georg Seufferheld und Albert Varrentrapp. Der Name der Fördergesellschaft? Klar, Zoologische Gesellschaft Frankfurt.

Die Gesellschaft gewann zusätzlich die Unterstützung großer Mäzene, unter anderem aus den Familien Rothschild, Binding, Merton und Oppenheimer. Namen, die auch heute noch das Stadtbild von Frankfurt prägen.

Nachdem das Frankfurter Polizeiamt die „Haltung von Bären, Wölfen und Wildschweinen in geeigneten Behältnissen“ als unbedenklich eingestuft hatte, wurde der Zoo am 8. August 1858, nur fünf Monate nach der Gründung der Aktiengesellschaft eröffnet. Ein echter Blitzstart. Eine Jahreskarte kostete damals übrigens 5 Gulden bzw. 10 Gulden für die ganze Familie.

Heute hat der Zoo mit der damals gegründeten Einrichtung nur noch den Namen gemein und wird von der Stadt betrieben. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt ist mittlerweile eine eigenständige Organisation, die Naturschutzprojekte auf der ganzen Welt unterstützt. Gemeinsam fördern wir die Umweltbildung im Zoo.

Eine Geschichte aus demZoo Frankfurt Logo